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1002 Meinungen – der IMAS Wirtschafts- und Gesellschaftspodcast mit Markus Raml und Paul Eiselsberg

1002 Meinungen – der IMAS Wirtschafts- und Gesellschaftspodcast mit Markus Raml und Paul Eiselsberg

著者: Mag. Markus Raml ; DDr. Paul Eiselsberg / Raml und Partner / IMAS International
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1002 Meinungen ist der Wirtschafts- und Gesellschaftspodcast von IMAS International mit Markus Raml und Paul Eiselsberg. Wenn ein Meinungsforscher und ein Steuerberater sich regelmäßig zusammensetzen, um über das zu sprechen, was Gesellschaft und Wirtschaft bewegt. Wir wollen die 1000 repräsentativen Stimmen der Bevölkerung aus den IMAS Studien mit unseren zwei persönlichen Perspektiven in einen spannenden Dialog bringen. In jeder Folge nehmen wir aktuelle Entwicklungen und Stimmungen in Gesellschaft und Wirtschaft unter die Lupe.Mag. Markus Raml ; DDr. Paul Eiselsberg / Raml und Partner / IMAS International 経済学
エピソード
  • #26 | Vatertag im Wandel: Zwischen Familie, Konsum und neuer Vaterrolle
    2026/06/02

    Der Vatertag steht oft im Schatten von Muttertag, Weihnachten oder Ostern – und doch gewinnt er zunehmend an Bedeutung. In der 26. Folge von „1002 Meinungen – der Wirtschafts- und Gesellschaftspodcast“ sprechen MarkusRaml und Paul Eiselsberg über einen Tag, der mehr ist als nur Frühstück, Grillen oder ein kleines Geschenk.

    Ausgangspunkt ist eine aktuelle IMAS-Befragung mit rund 1.000 Personen. Die Zahlen zeigen: Für etwa ein Drittel der Bevölkerung ist der Vatertag ein wichtiger Anlass, den man bewusst mit dem eigenen Vater oder in der Familieverbringen möchte. Gleichzeitig geben rund 35 Prozent an, den Vatertag gar nicht zu feiern. Damit bleibt der Vatertag im Jahreskreis zwar weiterhin eher zurückhaltend positioniert – doch seine Bedeutung wächst.

    Ein zentrales Thema der Folge ist die veränderte Vaterrolle. Während frühere Generationen den Vatertag oft kaum gefeiert haben und Väter im Familienalltag eine andere Rolle einnahmen, ist heute eine stärkere Einbindung sichtbar. Väterübernehmen mehr Care-Arbeit, sind präsenter im Familienleben und werdenzunehmend als aktive Bezugsperson wahrgenommen. Damit verändert sich auch die gesellschaftliche Bedeutung dieses Tages.

    Gleichzeitig werfen Markus Raml und Paul Eiselsberg einen wirtschaftlichen Blick auf den Vatertag. Die durchschnittlichen Ausgaben liegen laut Befragung bei rund 103 Euro. Geschenke und Aktivitäten werden häufig kurzfristig geplant:Rund die Hälfte der Käufe passiert erst innerhalb der letzten zwei Wochen vor dem Vatertag, ein Teil sogar direkt am Vatertag selbst. Auch Social Media und Influencer spielen eine Rolle – etwa bei Geschenkideen, Ausflugstipps oderneuen Traditionen.

    Markus Raml nutzt die Folge für einen klaren Appell: Konsum ist nicht nur Privatsache, sondern auch ein Beitrag zur heimischen Wirtschaft. Wer den Vatertag nutzt, um regional einzukaufen, auswärts zu essen, einen Ausflug zumachen oder lokale Betriebe zu unterstützen, stärkt damit Gastronomie, Handel, Tourismus und regionale Wertschöpfung. Gerade in Zeiten hoher Sparquoten sei eswichtig, Geld bewusst in Österreich auszugeben – nicht wahllos, sondern verantwortungsvoll und regional.

    Diskutiert wird auch der zunehmende Onlinehandel. Während Online-Angebote österreichischer Betriebe Chancen bieten, sehen beide Gesprächspartner kritisch auf internationale Plattformen, steuerliche Wettbewerbsfragen und den Abflussvon Kaufkraft aus Europa. Der Vatertag wird damit zum Beispiel für eine größere Frage: Wo kaufen wir ein – und welche Wirtschaft stärken wir damit?

    Eine Folge über Familie, Wertschätzung, neue Vaterbilder, regionale Verantwortung und die Frage, warum kleine Anlässe manchmal große Wirkung haben.

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    15 分
  • #25 | Gute Nachbarn, gute Geschäfte? Warum Nachbarschaft mehr Wert hat, als wir glauben!
    2026/05/03

    Wie steht es eigentlich um das Nachbarschaftsklima in Österreich – und welche Rolle spielt es für unsere Gesellschaft und Wirtschaft?

    In dieser Folge von „1002 Meinungen“ nehmen Markus Raml und Paul Eiselsberg ein Thema unter die Lupe, das uns alle betrifft: unsere Nachbarn. Basierend auf einer aktuellen IMAS-Studie mit über 1.000 persönlich geführten Interviewszeigt sich ein überraschend positives Bild: Mit einer Durchschnittsnote von 1,9 bewerten die Österreicherinnen und Österreicher ihr Nachbarschaftsverhältnisfast „wolkenlos“.

    Doch die spannende Frage ist: Warum ist das so – und was bedeutet das wirklich?

    Die beiden Hosts beleuchten das Thema aus mehreren Perspektiven:
    👉 Sozial: Gute Nachbarschaft schafft Sicherheit, Austausch und Lebensqualität – oft mit einer gesunden Portion Distanz.
    👉 Funktional: Gespräche über Alltägliches wie Wetter, Garten oder Reisen stärken das Miteinander.
    👉 Konfliktpotenzial: Rund jeder Fünfte hatte bereits ernsthafte Streitigkeiten – meist wegen Lärm, Müll oder Parkplätzen.

    Besonders interessant: Nachbarschaft ist längst auch ein Wirtschaftsfaktor.
    Ein gutes Klima kann Immobilienpreise beeinflussen, Standortentscheidungen prägen und sogar Kaufentscheidungen steuern. Empfehlungen unter Nachbarn wirken oft stärker als jede Online-Bewertung – vor allem im ländlichen Raum.

    Auch Unterschiede werden sichtbar:
    ✔️ Ältere Menschen und Bewohner ländlicher Regionen erleben ein besonders positives Miteinander
    ✔️ Eigentum fördert Stabilität – während Miete oft mit höherer Fluktuation verbunden ist

    Darüber hinaus diskutieren Markus Raml und Paul Eiselsberg, wie Konflikte nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich belasten – bis hin zu sinkender Leistungsfähigkeit im Job.

    Das Fazit:
    Nachbarschaft ist mehr als ein nettes „Grüß Gott“ – sie ist ein unterschätzter Hebel für Lebensqualität, wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

    Und vielleicht braucht es manchmal nur einen kleinen Schritt:
    Raus aus dem Schneckenhaus – und rein in eine bessere Nachbarschaft.

    Die Studie: https://www.imas.at/news/nachbarschaftsklima-2026-zwei-fuenftel-haben-sehr-gutes-nachbarschaftsverhaeltnis

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    16 分
  • #24 | Pfand schafft Awareness: Warum wir plötzlich anders konsumieren
    2026/04/12

    Das neue Pfandsystem für Plastikflaschen und Dosen ist seit über einem Jahr in Österreich im Einsatz – und längst Teil unseres Alltags. Doch wie gut funktioniert es wirklich? Und was bedeutet es für Konsumenten, Unternehmen unddie Umwelt?

    In Folge 24 von „1002 Meinungen“ werfen MarkusRaml und Paul Eiselsberg gemeinsameinen fundierten Blick auf die aktuelle Entwicklung – basierend auf einer repräsentativen IMAS-Umfrage unter 1.000 Österreicherinnen und Österreichern.

    Die Ergebnisse zeigen: Das Pfandsystem ist angekommen. 95 % der Bevölkerung kennen es bereits, und rund zwei Drittel bewerten es positiv. Die Rückgabefunktioniert für viele problemlos – dennoch gibt es Herausforderungen: Platzprobleme beim Sammeln, logistischer Aufwand und vor allem Belastungen fürkleine Betriebe.

    Besonders spannend: Das System verändert unser Verhalten. 59 % sammeln aktiv und bringen Pfand zurück – aber fast 30 % kaufen bewusst weniger Plastikflaschen und Dosen. Ein klarer Hinweis darauf, dass das Pfandnicht nur Recycling fördert, sondern auch Konsum verändert.

    Neben ökologischen Effekten entstehen auch wirtschaftliche Chancen: Neue Arbeitsplätze in Logistik und Recycling sowie zusätzliche Geschäftsmodelle rundum die Kreislaufwirtschaft.

    Gleichzeitig bleibt die Frage:
    Wie gelingt der Spagat zwischen Umweltzielen und wirtschaftlicher Realität – insbesondere für KMU?

    Eine Folge über Veränderung im Alltag, wirtschaftliche Auswirkungen und die große Frage:
    Wie viel System verträgt unser Konsumverhalten – und wie viel Veränderung braucht unsere Zukunft?

    Die Studie: https://www.imas.at/news/hohe-awareness-95-prozent-der-bevoelkerung-kennen-das-seit-letztem-jahr-gueltige-pfandsystem

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    13 分
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