#05 – Skhiri, El Mala und der Traum von Berlin
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Aufgenommen am Tag vor dem Pflichtspielauftakt: Am Montagabend reist der 1. FC Köln zu den Würzburger Kickers – Pokal, Drittligist, erster Ernstkampf der Saison. Weil Christian Löer und Lars Werner direkt nach dem Spiel eine weitere Folge aufnehmen, geht es diesmal nur am Rande um den Pokal. Wobei: am Ende natürlich wieder mehr als geplant.
Zunächst der Blick auf die Woche: Ellyes Skhiri ist zurück beim FC, die Lücke im defensiven Mittelfeld damit geschlossen. Warum das mehr ist als der Transfer eines guten Fußballers – warum Skhiri dem Kader nicht nur spielerische Qualität, sondern auch Erfahrung und Führungsstärke gibt –, das wissen Löer und Werner aus eigenem Erleben. Sie haben ihn in der Mixed Zone erlebt, am Trainingsplatz, in guten und in schwierigen Phasen. Und sie sind sich einig: Solche Typen lassen sich nicht einfach kaufen.
Said El Mala bleibt – und bekommt die Rückennummer 10. Was diese Nummer beim 1. FC Köln bedeutet, welche Geschichten und welches Gewicht an ihr hängen, und was El Mala mit den Männern verbindet, die sie vor ihm getragen haben: Die Antwort führt unweigerlich zu Wolfgang Overath und Lukas Podolski – und zu persönlichen Begegnungen, die Löer und Werner mit beiden hatten.
Außerdem: Warum hat es mit Salih Özcan nicht geklappt – und was verrät das über die Spielidee, die der FC in dieser Saison verfolgt? Wie ist der Kader insgesamt aufgestellt, wenn man ihn ehrlich bewertet? Und was braucht dieses Team noch, um im Pokal wirklich weit zu kommen?
Weit – das heißt für Löer und Werner im besten Fall: Berlin.