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„Wir müssen die Stadt und das Land der Freiheit bleiben!“

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Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD steht die Gesellschaft zusammen und zeigt Haltung gegen den Terror. Am 25. Juli fand der 48. Berliner CSD (Christopher Street Day) statt, eine der größten Demonstrationen Deutschlands mit Hunderttausenden Gästen aus aller Welt. Doch die Demonstration wurde am Abend durch einen brutalen Terrorangriff beendet: Ein 21-jähriger Islamist fuhr im Tiergarten mit einem Auto in die Menschenmenge, tötete eine Frau aus Polen und verletzte mehr als 30 weitere Personen, zum Teil schwer. René Powilleit leitet den Landesverband der LSU Berlin, der Interessenvertretung für LSBTIQ+-Personen innerhalb der CDU/CSU. Er befand sich inmitten der Demonstrierenden am Brandenburger Tor, als unmittelbar nach dem Attentat die Evakuierung des gesamten Areals durch den Veranstalter und die Polizei Berlin angeordnet wurde. Mit ihm haben wir in Folge 101 unseres Podcasts „Menschenrechte nachgefragt“ der Politischen Meinung und der Konrad-Adenauer-Stiftung über den Anschlag und seine Folgen gesprochen: für die Betroffenen, für die LSBTIQ+-Community und ihre Freunde, aber auch für die Mehrheitsgesellschaft. Wie hat er den Einsatz der Veranstalter und der Polizei erlebt? Wie die engagierte Notfall- und Krisenseelsorge, die noch in der Tatnacht die Betroffenen am Tatort unterstützte? Wie bewertet er die Angriffe aus verschiedenen extremistischen Milieus? Aufgrund der massiven Gefährdung der LSBTIQ+-Community steht die Uhr für ihn bereits auf „zwei vor zwölf“, sagt René Powilleit im Podcast. Hört rein in eine Podcastfolge, die emotionaler ist als die 100 Folgen davor. Eine Folge, die wir in Solidarität mit den betroffenen Menschen aufgenommen haben, damit wir die Opfer nicht vergessen, sondern als Gesellschaft geschlossen an ihrer Seite stehen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung liegt in unmittelbarer Nähe zum Tatort. Die Flaggen vor der Akademie in der Tiergartenstraße wurden mit Trauerflor versehen und eine Trauerbekundung veröffentlicht. Statement der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Anschlag auf den Berliner CSD „Mit großer Bestürzung haben wir die Ereignisse am Rande des Berliner Christopher Street Day verfolgt, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Konrad-Adenauer-Stiftung zugetragen haben. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien, Freunden sowie allen, die durch diese schreckliche Tat Leid erfahren haben. Gerade in Zeiten, in denen Freiheit und Zusammenhalt in ungeahntem Maße herausgefordert werden, ist es wichtig, Haltung zu zeigen. Als Konrad-Adenauer-Stiftung setzen wir uns für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein, die von Respekt und gegenseitiger Achtung geprägt ist. Hass, Extremismus und Gewalt widersprechen den Werten, die uns als Stiftung leiten. Das christliche Menschenbild erinnert uns daran, dass die Würde jedes Menschen unantastbar ist und dass Toleranz und Nächstenliebe die Grundlagen unseres politischen Denkens und Handelns bilden. Deshalb treten wir entschlossen für ein respektvolles Miteinander und eine Kultur der Freiheit und des Rechts ein.“
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