エピソード

  • Schule
    2026/05/06
    Wir schauen uns in dieser Folge das Handlungsfeld Schule an, sowie die an Lehrpersonen gerichtete Reflexionserwartung und sprechen mit Prof.in Dr. Saskia Bender über ihre empirischen Forschungserkenntnisse. Sie arbeitet mit der Methode der Objektiven Hermeneutik, die sie eingangs auch erklärt. Im Gespräch wird deutlich, Schule kann sowohl Ermöglichungsraum für Schüler:innen sein, aber auch zu Beschädigung ihrer Integrität führen. Daraus leitet sich ab, dass Verstehensformate in Schule einen Platz haben sollten. Die Umsetzung in die Praxis ist jedoch gut zu überlegen, da Reflexion potenziell Abwehr hervorruft. In der Empirie zeige sich darüber hinaus auch in multiprofessionellen Teams eine gemeinschaftliche Erklärung der Nichtzuständigkeit für Fälle. Aber auch die Erfahrungsräume von Lehrpersonen sind zum Teil widersprüchlich, geprägt von Unsicherheit, Mehrdeutigkeit, zeitlicher Verdichtung und hoch komplex. Die in den Phasen der Lehrerausbildung installierten supervisorischen Reflexionssettings zum Zwecke des Fallverstehens sind nicht neutral, sondern durch Macht geprägt, was Saskia Bender auch als Strukturelement der Supervsion versteht. Sie sagt, Supervsion ist nicht per se gut. Selbst wenn sie weniger normativ und stärker reflexiv angelegt ist, kann das als Zumutung erlebt werden - vor allem dann, wenn sie sich auf die Person hinter der Rolle bezieht. Wir finden keine Antwort darauf, warum Supervsion bisher noch keinen festen Fuß in der Schule hat, sondern werfen diesbezüglich Fragen auf. Insbesondere die Frage "Was könnte denn Supervsion für Schule leisten?", ist noch ungeklärt. Saskia plädiert dafür, sich davon zu distanzieren in Kategorien von gut und schlecht zu denken und dass u.a. die gegensätzlichen Logiken von Schule und Supervision zu Abstoßungsbewegungen führen, die zunächst bearbeitet werden müssen, um zu ermöglichen sich aufeinander zu bewegen zu können und nicht bei gegenseitigen Irritationen zu verharren. Bei der bestehenden gesellschaftlichen Ausweitung von Schule gehöre Supervision aber eben auch rein und könne nicht draußen bleiben. Sie ruft dazu auf das supervisorische Verstehen in Schule anzubieten und dabei offen und sensibel zu sein für die Spannungsfelder und Dilemmata dieses spezifischen Feldes. /// Literatur /// Bender, S., & Klenner, D. (2025): Reflexionsunterstützung als verdeckte Machtförmigkeit: Rekonstruktive Perspektiven auf supervisorische Praxis in der Lehrer:innenbildung. In A. Bauer & M. Schmidt (Hrsg.), Die eigene pädagogische Praxis reflektieren: Erziehungswissenschaftliche Analysen zu einem zentralen Topos der Professionsforschung. /// Bender, S., & Rennebach, N. (2022): Hilfe im Kontext inklusionsorientierter Handlungskoordination. Zeitschrift für Sozialpädagogik, 20(1), 63–81. // Griewatz, H.-P. (2021b). „Schwierigkeiten mit Schülern“ – Zur Ambivalenz der Rollenstärkung von Lehrerinnen in der Supervision. HLZ – Herausforderung Lehrerinnenbildung, 4(1), 214–228. /// Klenner, D., Griewatz, H.-P., Bender, S., & Heinrich, M. (2022): Funktionen von Supervision in der Bildung von Lehrerinnen. PraxisForschungLehrerinnenBildung. Zeitschrift für Schul- und Professionsentwicklung, 4(3), 266–278. /// Rieger-Ladich, M. (2016). Emanzipation als soziale Praxis: Pierre Bourdieu in der Kritik – und ein Versuch, ihn weiterzudenken. In Pierre Bourdieu: Pädagogische Lektüren (S. 335–362). /// Wernet, A. (2014). Überall und nirgends: Ein Vorschlag zur professionstheoretischen Verortung des Lehrerberufs. In C. Leser (Hrsg.), Zueignung: Pädagogik und Widerspruch (S. 77–95). /// Jahn, Ronny (2013): Sinnstrukturen heben, Fälle verstehen – Der objektiv hermeneutische Weg zu methodisch überprüfbaren Falldiagnosen am Beispiel des Weihnachtsbriefs eines Schulleiters an sein Kollegium. In: Hausinger, Brigitte; Busse, Stefan (Hrsg.), Supervisions- und Coachingprozesse erforschen. Theoretische und methodische Zugänge, Interdisziplinäre Beratungsforschung
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    1 時間 28 分
  • Teamsupervision
    2026/04/01
    Viele kennen Supervision vor allem als Teamsupervision, bei der es darum geht, Probleme oder Konflikte innerhalb des Teams zu klären, die mitunter krisenhafte Ausmaße annehmen können. Darüber sprechen wir mit dem Mediator, Coach und Supervisor Nils Witt aus Münster, der sich intensiv mit Krisen in Teams und deren Auswirkungen auf Teamsupervision beschäftigt hat. Seine Haltung und Perspektive auf das Thema speist sich aus seinen persönlichen Erfahrungen, seiner (Berufs-)Biografie, aber auch aus seinen unterschiedlichen Weiterbildungen, die insbesondere in der systemischen Beratungstradition verortet sind und dadurch an verhaltenstherapeutische Ansätze besonders anschlussfähig sind. Henning und Tina vertreten, wie aus den vorherigen Folgen bereits bekannt sein dürfte, eher die sozialwissenschaftlich hermeneutisch-reflexive supervisorische Beratungstradition, die näher an psychoanalytischen Ansätzen und dem Verstehen verortet ist, sich aber deutlich von pathologisierenden und individualisierenden Positionierungen distanziert. Im Gespräch führen diese unterschiedlichen Perspektiven stellenweise zu leichten Irritationen, die uns nicht gelungen sind in dem Moment aufzulösen. Vielleicht ist das auch ein Beispiel für klassiche Dynamiken in Teamsupervision, wenn in der akuten Gesprächssituation nicht direkt über das was ist gesprochen werden kann - sei es z.B. durch Macht und Abhängigkeiten, durch Harmoniewünsche, durch das Fehlen der richtigen Worte oder durch andere soziale Einflussfaktoren. Wir freuen uns daher auf jede geteilte Erfahrung auf unseren social media Plattformen: bei Podigee unter https://ueberblick.podigee.io, bei Instagram unter ueberblick_podcast, oder bei LinkedIn auf Tinas oder Hennings Profil.
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    1 時間 32 分
  • Beziehung
    2026/03/04
    Im Allgemeinen werden soziale Beziehungen als eine wechselseitige Verbindung oder ein Verhältnis zwischen zwei oder mehreren Personen definiert, die über bloße Begegnungen hinausgeht und durch gegenseitige Interaktion, Austausch, Unterstützung oder Emotionen geprägt ist, wobei es viele Formen gibt – von Freundschaften über Familie bis hin zu romantischen Partnerschaften, die bestenfalls auf Vertrauen, Zuneigung und/oder gemeinsamen Zielen basieren. Mit unserem Gast, Prof. Dr. Wolfgang Weigand (Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der DGSv), sprechen wir über Beratungsbeziehung aus Sozialphilisophischer Perspektive, die er in Anlehnung an Martin Buber als tiefes und inneres Berühren versteht. Beziehung ist nach Buber das unmittelbare, gegenwärtige Geschehen des dialogischen Bezugs zwischen einem Ich und einem Du, in dem sich beide nicht als Objekte, sondern als ganze Personen begegnen. Weigand grenzt weiterführend seine Philosophie der Beziehung deutlich ab von funktionalen Definitionen. Angelehnt an Erich Fromm formuliert er "Beziehung ist Sein, nicht Haben", als Seinsweise. Beziehung sei zwar rollengeprägt, aber personengebunden. Als Beratende sind wir für unseren Teil der Beziehung verantwortlich, dafür, ob wir uns innerlich für die andere Person öffnen und seelisches Verstehen möglich machen können. Wir sprechen darüberhinaus auch über Machtasymmetrien, über Beziehung die nicht gelingt, über Konflikte und die Schwierigkeit (Beratungs)Beziehungen zu beenden. Tina betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Trennung von Beratungsbeziehungen zu therapeutischen Beziehungen und mit Verweis auf Honneth auf das Recht von Subjekten sich Beratungsbeziehungen zu verweigern. Wolfgang plädiert für das dauerhaft angelegte Halten der Beziehung. Henning weist auf den Faktor der zeitlichen Begrenzung in Supervisionsprozessen hin. Wir sind uns einig, ein zu stark funktional angelegter Beziehungsbegriff in Supervision und Beratung ist leer, eine stark polarisierende Betonung der Beziehung - insbesondere in beruflichen Kontexten - ist im Sinne der Aufgabenerfüllung eher dysfunktional. Weigand plädiert daher für den Begriff Arbeitsbeziehung, da dieser den Kontext der Beziehung verdeutlicht. /// Literatur /// Buber, M. (1923): Ich und Du // Fromm, E. (1976): Haben oder Sein. // Levinas, E. (1983): Die Spur des Anderen. Untersuchungen zur Phänomenologie und Sozialphilosophie // Honneth, A. (1990): Kampf um Anerkennung // Bion, W. (1990): Lernen durch Erfahrung // Winnicott, D. (1990): Babys und ihre Mütter // Baumann, Z. (2000): Flüchtige Moderne // Rosa, H. (2026): Situation und Konstellation: Vom Verschwinden des Spielraums.
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    1 時間 28 分
  • Sexualität
    2026/02/04
    In der Folge sprechen wir mit der Sexualpädagogin und Supervisorin Christa Wanzeck-Sielert, die zum Thema Sexualiät in der Pädagogik - und auch in der Supervision oder in Organisationen - publiziert hat. Wir differenzieren auf der Grundlage der WHO Definition, nachdem Sexualität ein zentraler Aspekt des Menschseins ist, der über den Geschlechtsverkehr hinausgeht und Biologie, Psychologie, Emotionen, Verhalten, Identität sowie soziale Beziehungen umfasst. Dazu gehört Lust, Intimität, Fortpflanzung, Geschlechtsidentität und Orientierung, welche beeinflusst werden durch Faktoren wie Kultur, Politik und Geschichte. Davon ausgehend stellen wir Überlegungen an zu positiven und destruktiven Aspekten von Sexualität im Kontext der Arbeit in Organisationen und mit Menschen. In diesem Zusammenhang sprechen wir auch über Grenzverletzungen. Christa Wanzeck-Sielert argumentiert, dass zur Sexualkultur in Organisationen als empirischer Begriff die Aspekte "Macht, Begehren und Gender" umfasst werden, worin etablierende Werte, Rituale, Haltungen, Spielregeln, Sprache, Fantasien etc. enthalten sind. Diese wirken sich auf Organisationsroutinen ab und wirken sich auf die Arbeit aus. /// Literatur /// Sielert, Uwe et al. (Hrsg.) (2026): Handbuch Sexualität – Sexuelle Gesundheit – Sexualkultur, Weinheim, Basel, BeltzJuventa // Sielert, Uwe; Wanzeck-Sielert, Christa (2024): Supervision im Kontext der Sexualkultur von Organisationen, in: Supervision Mensch.Arbeit.Organisation. Zeitschrift für Beraterinnen und Berater, Heft 2/2024, Gießen, Psychosozialverlag // Wanzeck-Sielert, Christa (2022): Brennpunkt Kuschelecke. Kindliche Sexualität und grenzverletzende Kinder als Thema in Kindertagesstätten. Einblicke aus supervisorischer Sicht. In: Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (Hrsg) Heft 1/2022, Köln // Rohrmann, Tim; Wanzeck-Sielert, Christa (2023) (3. aktualisierte Auflage): Mädchen und Jungen in der KiTa. Körper-Gender-Sexualität, Stuttgart, Kohlhammer
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    1 時間 50 分
  • Coaching ≠ Supervision
    2025/12/03
    In unterschiedlichen Kontexten werden wir immer wieder mit der Frage konfrontiert, was eigentlich Supervision von Coaching unterscheidet. Ist es die Zielsetzung, das Handlungsfeld, die Entstehungsgeschichte, das Vorgehen - oder gibt es vielleicht gar keinen Unterschied? Darüber sprechen wir mit Dr. Astrid Schreyögg, die zu beiden Formaten geforscht und publiziert hat. Bereits 1994 hat sie die Zeitschrift Organisationsberatung Supervision Coaching (OSC) gegründet. Sie hat die Unterscheidung geprägt, Supervision sei Personenentwicklung und Coaching Personalentwicklung. Letzteres konzentriere sich auf die Performanz und den beruflichen Erfolg von vor allem Führungskräften, oder helfe lösungsorientiert bei der Entscheidungsfindung in beruflichen Veränderungsprozessen. Supervision versteht sie im Gegensatz dazu als "klinisch" und sieht hier eine Verbindung mit psychotherapeutischen Ansätzen - worüber wir kontrovers diskutieren. Uns, Tina & Henning, als Hosts des Podcast, ist die Trennung zwischen Beratung und jedlichen Therapieformen besonders wichtig, wenngleich wir die Psychologie als eine wichtige Bezugsdisziplin verstehen. Dieses Anliegen teilt Astrid Schreyögg nicht. Aus ihrer Sicht sind die von uns aufgeworfen Fragen und Positionen fachinterne Diskussionen, die politischer Art und für die Adressat:innen der Beratungsformen nicht relevant sind. Die DGSv hat sich ebenfalls mit der Definition von Coaching und Supervision intensiv auseinander gesetzt und dazu auf dieser Grundlage die Unterscheidung anhand der Zielsetzung als zentral gesetzt. Unser Berufs- und Fachverband markiert den professionalisierten supervisorischen Habitus als fundamental für ethisch fundierte und die Dimensionen Person, Rolle und Organisation berücksichtigende, arbeitsweltbezogene Beratung. Sowohl im Diskurs zur Supervision, als auch in der Coaching-Debatte gibt es weitere Argumente und auch Forschungsperspektiven, die in dieser Folge kaum zur Sprache kamen. Das ist uns bewusst. Für entsprechende Ergänzungen und wissenschaftlich fundierte Argumente in den Kommentaren sind wir dankbar, da sich dadurch letztlich nicht nur unser Wissenshorizont erweitert. /// Literatur /// Drath, Karsten: „Coaching und seine Wurzeln“ (2012) // Greif, Siegfried; Möller, Heidi; Scholl, Wolfgang: "Handbuch Schlüsselkonzepte im Coaching“ // Elberfeld, Jens: „Anleitung zur Selbstregulation - Eine Wissensgeschichte der Therapeutisierung im 20. Jahrhundert“ (2020) // Böning, Uwe & Kegel, Claudia: "Stand der Coaching-Forschung" (2015) - In dem Band wird eine ausgeprägte Begriffsdiffusität deutlich - Es zeige sich insgesamt eine „sehr unterschiedliche Anwendungen von Coaching mit verschiedenen Zielgruppen und Themen“. Die Analyse zeige auf, dass dem Coaching-Begriff eine Art Container-Charakter zukomme, da nur lose Verbindungen einzelner Ansätze und Umsetzungen sichtbar werden, sondern stattdessen eine Vielzahl von relativ unspezifischen Handlungsabläufen darunter gefasst werden können (S. 135) // Kühl, Stefan: Coaching und Supervision. Zur personenorientierten Beratung in Organisationen (2007) // Schreyögg, Astrid: "Supervision. Ein integratives Modell. Lehrbuch zu Theorie und Praxis" (2004, 4. Aufl., Orig. 1991) // Schreyögg, Astrid: "Coaching. Einführung für Praxis und Ausbildung" (2003, 6. Aufl., Orig 1995) // Schreyögg, Astrid: "Die konzeptionelle Einbettung der Coaching-Praxeologie am Beispiel eines integrativen Handlungsmodells furs Coaching" In: Schmidt-Lellek, C., Schreyögg, A. (Hg.): Praxeologie des Coaching (2009)
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    1 時間 19 分
  • Brückenschlag
    2025/11/05
    In dieser Episode sprechen wir mit Prof. Dr. Erhard Tietel, Psychologe, Supervisor und langjähriger Begleiter von Betriebsrät:innen und Gewerkschaften. Gemeinsam beleuchten wir, warum die gesetzlich geforderte „vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ in der Praxis so schwer einzulösen ist. Uns interessiert, wie der Betriebsrat zwischen Anerkennungsdefiziten, überhöhten Erwartungen und realen Machtgrenzen navigiert und welche besondere Rolle Beratung und Supervision im Feld der Interessenvertretung ergänzend zu Schulungen spielen kann. Ein Gespräch über die Kunst, Widersprüche auszuhalten – und warum Supervision für betriebliche Interessenvertretungen weit mehr ist als ein „individuelles Coaching“, sondern auch ein arbeitspolitisches Projekt. Sie gehören nicht zur klassischen Zielgruppe der Supervision, sind aber in besonderer Weise in ihren Arbeitszusammenhängen herausgefordert, denn sie bewegen sich täglich in einem Spannungsfeld: Sie sollen die Anliegen der Beschäftigten vertreten, mit der Geschäftsleitung auf Augenhöhe verhandeln und zugleich die eigene Handlungsfähigkeit sichern. Doch wie gelingt das in einer Arbeitswelt, die von Unsicherheit, Digitalisierung und wachsender Heterogenität geprägt ist? /// Zur Homepage von Erhard Tietel geht es hier: https://erhard-tietel.de/ und hier zur Homepage des Deutschen Betriebsrätepreis: https://www.bund-verlag.de/betriebsrat/deutscher-betriebsraete-preis /// Literatur /// https://erhard-tietel.de/wp-content/uploads/2023/03/Nach_dem_Betriebsrat_Berufliche_Perspektiven_einer_paradoxen_Fuehrungskraft_OSC.pdf /// https://www.researchgate.net/publication/275039030_Betriebspolitik_im_Wandel_-_Betriebsrate_als_Grenzganger /// https://erhard-tietel.de/wp-content/uploads/2024/09/2024_Die-vertrackte-Augenhoehe-AiB-Version-ausfuehrliche-Version.pdf /// https://erhard-tietel.de/wp-content/uploads/2023/03/Betriebsratsvorsitzende_als_paradoxe_Fuehrungskraefte_AiB_4_12l-1.pdf /// https://erhard-tietel.de/wp-content/uploads/2023/03/Kunkel_Tietel_Gute-Arbeit_Positionen.pdf
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    1 時間 17 分
  • Preisverleihung
    2025/10/01
    Die Stiftung Supervision verleiht unserem Podcast in Berlin den Förderpreis 2025! Nach einleitenden Worten des Stiftungsgründers und Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Weigand hält der stellvertretende Stiftungsvorsitzende Andreas Nolten eine Laudatio. Anschließend werden in unserem Live-Podcast während der Preisverleihung am 27.09.2025 die Rollen vertauscht: Tina Heitmann & Henning Schnieder werden von Moderator Andreas Nolten zu Erkenntnissen und Erfahrungen mit dem Podcasten befragt. Das Publikum vor Ort hat die Möglichkeit sich interaktiv zu beteiligen und nutzt diese auch ausgiebig. Wir danken allen die da waren und insbesondere der Stiftung für diese besondere Würdigung. Wir fühlen uns geehrt!
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    48 分
  • Pflegeberatung
    2025/09/03
    Pflegeberatung ist mehr als reine Informations- oder Leistungsberatung. Sie ist ein pädagogischer Prozess, der Familien begleitet, Beziehungen gestaltet und dabei immer im Spannungsfeld von Hilfe, Kontrolle, Zeitdruck und gesellschaftlichen Erwartungen steht. Im Gespräch mit Prof.in Dr. Dorothee Lebeda, Supervisorin und Pflegewissenschaftlerin, diskutieren wir darüber, was familiale Pflege bedeutet, warum es im Diskurs oft um Entlastung geht und was dadurch zu kurz kommt. Dorothee Lebeda erklärt anschaulich, wie Pflegeberatung in das Hilfesystem eingebunden ist, warum sie im Kern pädagogisch ist und welche Rolle Macht, Geschlecht und Körperlichkeit in Beratungssituationen spielen. Ergänzender Hinweis: Patienten- und Familienedukation leisten u.a. die Patienteninformationszentren. Dorothee Lebeda rahmt die Pflegeberatung rechtlich und spricht über die Parapraphen 18a SGB XI (Begutachtungsverfahren), § 37 Abs. 3 SGB XI (Beratungseinsatz), der für Pflegegeldbezieher verpflichtende Beratungseinsätze zur Qualitätssicherung der häuslichen Pflege vorsieht, § 45 SGB XI für Pflegekurse, den allgemeineren § 14 SGB I (Gesetz zur Beratung und Auskunft über Sozialleistungen) und § 7a SGB XI (Pflegeberatung) für eine umfassende individuelle Beratung und die Erstellung eines Versorgungsplans. Wir fragen uns, welche Bedeutung hat Supervision im Feld und wie könnte dieses Format die Professionalisierungsprozesse unterstützen. /// Literatur /// Lebdeda, D. (2021): Beratung bei Pflegebedürftigkeit. Perspektiven für die klinische Sozialarbeit und Pflegeberatung im gesellschaftlichen Modernisierungsprozess. Dissertation Universität Bielefeld: Universitätsbibliothek Bielefeld. /// Lebeda, D. / Schieron, M. (2017): „Die ganze Familie begleiten“, Die Schwester Der Pfleger: Ausgabe 56/12/2017: S. 94 - 97, Bibliomed Verlag /// Brühe, R., & Lebeda, D. (2023). Reflexion und Analyse von Praxisphasen in der pflegepädagogischen Lehrer* innenbildung. Die Materialwerkstatt. Zeitschrift für Konzepte und Arbeitsmaterialien für Lehrer* innenbildung und Unterricht.(DiMawe), 5(2), 28-43. /// Darmann-Finck, I. & Sahmel, K.H. (Hrsg.) (2023): Pädagogik im Gesundheitswesen. Berlin: Springer. /// Doll, A. (2022): Beratung von Patient*innen und Angehörigen in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. Dissertation /// Hallensleben, J. Büker C. , Goller E. , Lebeda D., Herbst N. (2025): Pflegeberatung nach §37 Abs. 3SGB XI, Pflegewissenschaft 3-2025, 27. Jahrgang, hpsmedia. /// Kofahl, C., Matzke, O., Verdugo, P. B., & Lüdecke, D. (2017). Pflegebedürftigkeit von Kindern und Jugendlichen und ihre Bedeutung für die Familien. Pflege-Report, 25-38. /// Witt-Loers, S. (2024). Die unsichtbaren Helfer: Pflegende Kinder und Jugendliche im Blick. Leidfaden, 13(1), 35-38. /// Analyse des ZQP: https://www.zqp.de/wp-content/uploads/ZQP-Analyse-Junge-Pflegende.pdf ///
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    1 時間 24 分