エピソード

  • Was bleibt vom Festival-Sommer?
    2026/08/30

    Sebastian Fleischer im Gespräch mit Susanne Zobl, Julia Schafferhofer und Walter Weidringer.
    Am 30. August gehen die Salzburger Festspiele zu Ende - ein guter Anlass, um den ablaufenden Festivalsommer noch einmal Revue passieren zu lassen. Wie sehr konnte die noch ganz von Markus Hinterhäuser geprägte Festspiel-Saison überzeugen? Von der düsteren "Carmen" über Ariadne auf dem Mars bis zum epischen "Saint François d'Assise". Und wie konnte sich das Theaterprogramm - mit Faust I, sowie einer Hanke- und Jelinek-Uraufführung - gegen die Oper behaupten? Warum hat bei den Bregenzer Festspielen die Opernrarität im Festspielhaus viele mehr beeindruckt als "La Traviata" auf der Seebühne? Ist die Tendenz zu Blockbustern im Opern- und Theatersommer ein Zeichen dafür, das Intendantinnen und Intendanten lieber auf Nummer sicher gehen? Wie hat sich das auf die Besucherzahlen niedergeschlagen?
    Diese Eigenproduktion des ORF wurde am 30.08.2026 in Ö1 gesendet.

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    45 分
  • Jazzfestivalmacher:innen im Austausch
    2026/08/23

    Andreas Felber im Gespräch mit Mario Steidl, Nadin Deventer und Fritz Schmücker.
    Der Ö1 Kulturtalk kommt heute erneut aus dem Salzburger Pinzgau, wo von 20. bis 23. August die 46. Auflage des Internationalen Jazzfestivals Saalfelden über die Bühne geht. Gastgeber Mario Steidl, seit 2004 Intendant der Saalfeldener Jazzfestspiele, Nadin Deventer, seit 2018 künstlerische Leiterin des traditionsreichen Jazzfests Berlin, sowie Fritz Schmücker, seit 1985 Programmverantwortlicher des Jazzfestivals Münster, sprechen mit Andreas Felber über das Jazzfestival als Zeit des Ausnahmezustands im urbanen und im ländlichen Raum sowie über die Notwendigkeit, im Kontext eines über die Jahrzehnte immer engmaschiger gestrickten europäischen Veranstaltungsnetzwerks die Originalität und Identität der Veranstaltungen weiterzuentwickeln.
    Diese Eigenproduktion des ORF wurde am 23.08.2026 in Ö1 gesendet.

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    44 分
  • Die Kunst der Sommerfrische!
    2026/08/16

    Christine Scheucher im Gespräch mit Almuth Spiegler (Die Presse), Michael Huber (Kurier) und Sabine B. Vogel (NZZ).+++Wenn die Kunst in den öffentlichen Raum ausstrahlt, wird sie nicht selten zum Stein des Anstoßes. So geschehen im Sommer 2026. Im Juli verbeugte sich der deutsche Künstler Ottmar Hörl vor Salzburgs Genius Loci und installierte rund 230 goldene Mozart-Statuen im Barocken Ensemble des Mirabellgarten. Wer davon spricht, Kunst niederschwellig erlebbar zu machen, meint wohl Projekte wie jene von Ottmar Hörl. Die Sozialen Medien wurden mit Fotos von Mini-Mozarts geflutet, die Markenbotschaft stieß im globalen Dorf auf die gewünschte Resonanz. Allein! bereits Mitte August wurde die Aktion vorzeitig beendet. Souvenirjäger hatten so viele Statuen entwendet, dass von Hörls Kunstwerk nach einigen Wochen nicht mehr viel übrig war. Die Kunst der Sommerfrische. Was kann sie? Wer braucht sie? Darüber diskutiert Christine Scheucher mit ihren Gästen.
    Eine Eigenproduktion des ORF

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    45 分
  • Walzerselig durch die Krise?
    2026/08/02

    Günter Kaindlstorfer im Gespräch mit der Kulturhistorikerin Marie-Theres Arnbom, dem Dramaturgen und Publizisten Kai Uwe-Garrels und der Journalistin Theresa Steininger ("Die Presse"). Warum Lehar, Strauss und Kalman nicht unterzukriegen sind.
    Ist die Operette ein sterbendes Genre, allenfalls noch beliebt bei Hofratswitwen und den letzten Überlebenden der "Seniorenclub"-Ära? Oder erlebt das Genre - ganz im Gegenteil - so etwas wie eine Renaissance im Zeitalter umfassender Polykrisen, in denen sich viele Menschen nach Trost und einem Schuss von walzerseligem Eskapismus sehnen? Darf man bei "Komm mit nach Varasdin" im Zuschauerraum leise mitsummen? Und wie verläuft der Operettensommer 2026 in Österreich?
    Diese Eigenproduktion des ORF wurde am 2.8.2026 in Ö1 gesendet.

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  • Kultur, Festivals und Identität
    2026/08/09

    Über die Verbindung von Festivals und Landeskulturpolitik und über die Identitätssicherung via Kunst diskutiert der Leiter des ORF-Zeitgeschehens Gerald Heidegger mit der Journalistin und langjährigen Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid und mit der Leiterin des Festspielarchivs Margarethe Lasinger.
    Die Idee von Österreich als Kulturnation hat tiefe Wurzeln, die bis in die Zeit der Monarchie und ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Kultur, das war nach 1866 auch der Ausgleich für realpolitische Einbußen auf dem Feld europäischer Machtpolitik. Aus Wien strahlte fortan die Staatsoper und gab dem Reich den prägenden Einfluss auf das zumindest kulturelle Weltgeschehen. Viele Opern konnten sich erst über die Vermittlung Wiens durchsetzen, man denke auch an die in diesem Sommer so präsente "Carmen" von Georges Bizet.
    Diese Eigenproduktion des ORF wurde am 9.8.2026 in Ö1 gesendet.

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  • Kleinstfestivals und der Matthäus-Effekt
    2026/07/19

    Johann Kneihs im Gespräch mit Julia Schafferhofer (freie Journalistin, APA) und Ewald Baringer (APA/NÖN).
    Welche Klein- und Kleinstfestivals sind diesen Sommer sehens- und besuchenswert? Welche Strategien verfolgen kleine Veranstalter ? einerseits als künstlerisches Credo, aber andererseits auch, um sich gegenüber Großereignissen zu behaupten? Wie kann es neuen Festivals gelingen, sich zu etablieren, und wie lässt sich dabei der Matthäus-Effekt umgehen: dass die öffentliche Aufmerksamkeit hauptsächlich schon bekannten, arrivierten Veranstaltern gilt und anderes übersehen wird?
    Diese Eigenproduktion des ORF wurde am 19.07.2026 in Ö1 gesendet.

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    45 分
  • Hauptstadt des zeitgenössischen Tanzes!
    2026/07/12

    Christine Scheucher im Gespräch mit Silvia Kargl (Kurier), Barbara Freitag (Kleine Zeitung) und Marie-Sarah Drugowitsch (Die Presse).
    Einmal im Jahr wird Wien zur Hauptstadt des zeitgenössischen Tanzes. 1984 wurde das ImPulsTanz Festival gegründet, heute ist es ein Fixpunkt der internationalen Tanz- und Performanceszene. Vom klassischen Ballett bis zu Jazz und Afro, von der zeitgenössischen Performancekunst bis zur Clubkultur der Gegenwart - das Festival feiert die Spielarten von Tanz und Performance. Zum Auftakt gastiert der griechische Choreograf Cristos Papadopoulos im Volkstheater - mit einer Performance, die in Zeiten multipler Krisen den so genannten "Aufstand der Hoffnung" proklamiert. Mit einem zehnköpfigen Ensemble beschäftigt sich Papadopoulos mit der Frage, was passiert, wenn sich die Unendlichkeit der Jugend immer mehr verjüngt.
    Diese Eigenproduktion des ORF wurde am 12.07.2026 in Ö1 gesendet.

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  • Verweile doch! du bist so schön!
    2026/07/26

    Christine Scheucher im Gespräch mit Thomas Kramar (Die Presse), Martin Traxl (ORF Kultur) und Hedwig Kainberger (Salzburger Nachrichten).
    Als Bühne der Welt präsentieren sich die Salzburger Festspiele seit 1920. Damals legten die Gründerväter Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss das Fundament für ein Festival mit internationaler Strahlkraft. Bis heute verwandelt sich Salzburg in den Sommermonaten in einen Jahrmarkt der Eitelkeiten, aber auch in eine Agora der öffentlichen Debatte. Kriege, Krisen und politische Bruchlinien werden nicht nur beim traditionellen Festakt zur Eröffnung einmal mehr im Fokus stehen.
    Diese Eigenproduktion des ORF wurde am 26.07.2026 in Ö1 gesendet.

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    45 分