エピソード

  • "Meet your Mentor" Folge 1: Das Mentoring-Tandem PD Dr. Irina Jarvers und Psychologe Tal Josef Tamir
    2026/09/08

    Heute werfen wir einen Blick auf eine Wissenschaftlerin, deren Forschung genau dort ansetzt, wo viele psychische Erkrankungen ihren Ursprung haben: bei unseren Gefühlen.

    Irina Jarvers hat in klinischen kognitiven Neurowissenschaften habilitiert, ist Privatdozentin an der Universität Regensburg und forscht an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den Ursachen psychischer Erkrankungen, ihrer Früherkennung und der Frage, wie emotionale und soziale Erfahrungen unsere mentale Gesundheit beeinflussen. Mit mehr als 50 wissenschaftlichen Publikationen zählt sie zu den etablierten Forschenden auf diesem Gebiet.

    Eine ihrer jüngsten Studien entstand gemeinsam mit ihrem ELES-Mentee, dem Psychologen Tal Josef Tamir. Gemeinsam untersuchten sie, wie sich wahrgenommener Antisemitismus auf die psychische Gesundheit jüdischer Studierender in Deutschland auswirkt, ein Thema, das aktuell besondere gesellschaftliche Relevanz besitzt.

    Wir sprechen darüber, wie sich die beiden kennengelernt haben, wie sich aus ihrer Mentor-Mentee-Beziehung eine wissenschaftliche Zusammenarbeit entwickelt hat und welche Chancen Mentoring für den wissenschaftlichen Nachwuchs eröffnen kann. Außerdem werfen wir einen Blick auf die zentralen Erkenntnisse ihrer gemeinsamen Studie „Perceived Antisemitism and the Mental Health of Jewish University Students in Germany: A Quantitative Comparative Study“ und diskutieren, welche Rückschlüsse sich daraus auf das Leben als jüdischer Studierender in Deutschland ergeben.

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    40 分
  • Machloket & Mischpoke. Folge 17: "The Jewish Art of Reparation".
    2021/09/23

    Die 17. Folge von Machloket & Mischpoke ist die Aufzeichnung eines Vortrages und Gesprächs mit Rabbinerin Delphine Horvilleur.

    Eine Folge von Machloket & Mischpoke in englischer Sprache.

    "The idea of brokenness and refraction is a very central theme of Jewish narrative and Jewish practise." Rabbi Delphine Horvilleur

    In August 2021 Rabbi Delphine Horvilleur was guest at the online talks series “Resilience in Times of Crises“. The french rabbi and author talked with Jo Frank, ELES, about "The Jewish Art of Reparation". The Temple is destroyed ... The wedding glass is shattered ... What if all these rites helped us to think about reparation? A study on the meaning of the broken in the tradition.

    Delphine Horvilleur was born in France. She left to study medicine at the Hadassah Center at the Hebrew University of Jerusalem, before returning to France to study journalism. After studying at the CELSA, she joined the editorial staff of France 2, serving notably in the Middle East office in Jerusalem. She then studied in New York at the Rabbinical Seminary of the Hebrew Union College (HUC). Following her ordination at the HUC in 2008, she became one of the rabbis of the Mouvement juif liberal de France (MJLF) in Paris. In 2009, she took the helm of the Tenou'a review, where she became editor-in-chief and then, in 2012, managing editor. Since 2017, she has also been leading the Tenou’a Workshops, study and dialogue sessions that regularly bring together some 300 people every month in Paris. In 2020, during the COVID 19 lockdown period, the online version of these workshops united tens of thousands of people every week. She is one of the founding members of KeReM, the council of French-speaking liberal rabbis.

    "Resilience in Times of Crises" is organized by the Global Jewish Leadership Programme of the Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk.

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    51 分
  • Machloket & Mischpoke. Folge 16: „Identi-was? Identitätspolitiken in der Kunst und im Kulturbetrieb“.
    2021/07/08

    Die 16. Folge von Machloket & Mischpoke ist die Aufzeichnung einer Gesprächsrunde von DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext, dem Kunst- und Kulturprogramm der Leo Baeck Foundation. Seit seiner Gründung schafft DAGESH durch Ausstellungen, Lesungen, Kunst- und Literaturfestivals sowie dem DAGESH-Kunstpreis, durch Diskussionen und Kooperationen eine neue Sichtbarkeit für jüdische Künstler*innen.

    Am 7. Juni 2021 lud DAGESH im Rahmen der Langen Nacht der Ideen des Auswärtigen Amts zur Podiumsdiskussion nach Berlin ein. Titel der Veranstaltung: „Identi-was? Identitätspolitiken in der Kunst und im Kulturbetrieb“.

    Hören Sie hier das Gespräch mit Rebecca Ajnwojner, Ferda Ataman, Professorin Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky, Jo Frank, Anna Hetzer und Ozan Zakariya Keskinkılıç. Moderation: Julia Yael Alfandari, Koordination DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext

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    1 時間 15 分
  • Machloket & Mischpoke. Folge 14: Thomas Harding im Gespräch mit Jo Frank.
    2021/02/02

    Machloket & Mischpoke. Folge 14: Thomas Harding im Gespräch mit Jo Frank.

    Thomas Harding ist britischer Journalist und Autor. Seine Familie musste in den 1930ern aus Deutschland fliehen. Mit Jo Frank, Geschäftsführer von ELES, sprach er über die Geschichte seiner jüdischen Familie, die Weitergabe von Familiengeschichte(n), Radreisen durch Südamerika, Aktivismus und Lokaljournalismus und das Sommerhaus am Groß Glienicker See, den „soul place“ Alexander-Haus, das 2019 als ein Zentrum für Bildung und Versöhnung wiedereröffnet wurde.

    Publikationen von Thomas Harding (Auswahl):

    • „Hanns und Rud„Hanns und Rudolf. Der deutsche Jude und die Jagd nach dem Kommandanten von Auschwitz“ (dtv, 2014)
    • „Sommerhaus am See: Fünf Familien und 100 Jahre deutscher Geschichte“ (dtv, 2016)
    • „Sommerhaus am See. Das Bilderbuch“ (Jacoby & Stuart, 2020, mit Illustrationen von Britta Teckentrup)


    Eine Folge von Machloket & Mischpoke in englischer Sprache.

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    Machloket & Mischpoke. Episode 14: Thomas Harding in conversation with Jo Frank.

    Thomas Harding is a British journalist and author. His family had to flee Germany in the 1930s. Thomas Harding and Jo Frank, Managing Director of ELES, talk about the history of his Jewish family, passing on family history and histories, cycling trips through South America, activism and local journalism, and the summer home on Groß Glienicker See, the "soul place" Alexander-Haus, which reopened in 2019 as a centre for education and reconciliation.

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    1 時間 10 分
  • Machloket & Mischpoke. Folge 13: Alan Posener im Gespräch mit Jo Frank.
    2021/01/08

    Der Journalist Alan Posener sitzt zwischen allen Stühlen und fühlt sich dort sehr wohl . Er ist Engländer und Deutscher, Sohn eines jüdischen Vaters, Journalist, Autor und Lehrer.

    Aufgewachsen in London, Kuala Lumpur und Deutschland erzählt Posener im Gespräch mit Jo Frank vom "Mangel an klaren Identitäten", der den Blick schärfen kann, der Begeisterung für multikulturelles Zusammenleben, vom Antisemitismus, Schweigen und Stolz der Nachkriegszeit und dem Marxismus als Sinnstifter.

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    1 時間 5 分
  • Machloket & Mischpoke. Folge 12: Anastassia Pletoukhina und Christina Feist im Gespräch mit Jo Frank.
    2020/10/04

    Machloket & Mischpoke. Folge 12: Anastassia Pletoukhina und Christina Feist im Gespräch mit Jo Frank.

    Ein Jahr nach Halle spricht Jo Frank, Geschäftsführer von ELES, mit Christina Feist und Anastassia Pletoukhina, die den Anschlag auf die Synagoge in Halle überlebt haben. Wie geht es den beiden Frauen, die aktuelle bzw. ehemalige Stipendiatinnen von ELES sind? Wie analysieren sie die politischen, gesellschaftlichen und medialen Reaktionen auf den Terroranschlag? Wie beurteilen Feist und Pletoukhina, Nebenklägerinnen beim Prozess gegen den Attentäter von Halle, das Verfahren am Landgericht Magdeburg? Welche Konsequenzen fordern sie? Wo haben sie Unterstützung erfahren? Mit wem können starke Bündnisse gegen Rechtsextremismus eingegangen werden und wie aktivieren wir eine oft schweigende Mehrheitsgesellschaft, die Antisemitismus, Rassismus und Frauenhass als „Problem der Anderen“ sieht?

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    1 時間
  • Machloket & Mischpoke. Folge 11: Autor Ronen Steinke im Gespräch mit Jo Frank
    2020/09/24

    „Terror gegen Juden“ ist das Thema dieser Folge von „Machloket & Mischpoke“. Jo Frank, Geschäftsführer von ELES, spricht mit Ronen Steinke, Jurist, Journalist und Autor des gleichnamigen Buches, über die Alltäglichkeit von Antisemitismus, das Versagen staatlicher Instanzen beim Kampf gegen antisemitische Gewalt und die Absurdität, das Leben einer Minderheit in Deutschland mit Waffengewalt schützen zu müssen.

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    52 分
  • Machloket & Mischpoke. Folge 10: Black Jew*esses und Jew*esses of Colour, die Geschichte der Schwarz-Jüdischen-Beziehungen
    2020/06/30

    Der Afroamerikaner George Floyd wurde am 25. Mai 2020 bei einer brutalen Polizeiaktion in Minneapolis, USA, getötet. Sein Tod hat zu weltweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt geführt. Auch in Deutschland gingen in den vergangenen Tagen Zehntausende gegen Rassismus auf die Straßen. In der 10. Folge von "Machloket und Mischpoke" beschäftigen wir uns mit der aktuellen Situation und fokussieren besonders Black Jew*esses und Jew*esses of Colour, die Geschichte der Schwarz-Jüdischen-Beziehungen sowie Fragen nach Intersektionalität und Allianzen.

    Unsere Gäste:

    Rebecca Ajnwojner studierte Psychologie, Dramaturgie und Regie in Heidelberg, Frankfurt am Main und Tel Aviv. Während ihres Studiums beschäftigte sie sich mit Fragen der Intersektionalität in Bezug auf eine kritische Theaterpraxis und Kritische Theorie. Seit 2017 arbeitet die ELES-Alumna als Dramaturgin am Maxim Gorki Theater. Ajnwojners künstlerische und wissenschaftliche Arbeit verortet sich an der Schnittstelle von Kunst und Aktivismus, dem Engagement für Belange jüdischer und anderer marginalisierter Communities.

    Whitney Nosakhare studierte Jura in Köln und London und beendete dieses Jahr ihren LL.M. an der Columbia Law School in New York. Sie arbeitete im Institute for International Peace and Security Law, wo sie sich überwiegend dem Völkerstrafrecht widmete. Als Mitglied der Black Sisterhood Germany, beschäftigt sie sich mit institutionellem Rassismus in der Justiz, Intersektionalität, antirassistischer Arbeit in Deutschland und Widerstandsbewegungen rassifizierter Menschen in weißen Dominanzgesellschaften. Nosakhare ist Alumna der Heinrich-Böll-Stiftung sowie des ELES-Programms Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch.

    Atina Grossmann ist Professorin für Moderne Deutsche und Europäische Geschichte sowie Geschlechtergeschichte an der Cooper Union for the Advancement of Science and Art, New York. Mit ihrer Arbeit über die Geschichte der Sexualreformbewegung in Deutschland (Reforming Sex: The German Movement for Birth Control and Abortion Reform, 1920-1950) hat sie sich international einen Namen auf dem Gebiet der Gender Studies gemacht. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die deutsch-jüdische Geschichte im 20. Jahrhundert. Aktuell forscht die ELES-Beirätin u. a. zu "Remapping Survival: Jewish Refugees and Lost Memories of Displacement, Trauma, and Rescue in the Soviet Union, Iran, and India".

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    1 時間 40 分