Kohlenträume
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ナレーター:
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Marie Bierstedt
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Oliver Kube
Ein emotionaler Einblick in das Schicksal der Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg – eine unmögliche Liebe zu einer deutschen Frau und die Ausdauer der menschlichen Willenskraft, einen Weg in die Freiheit zu finden.
Bochum, April 1943: Die fünfundzwanzigjährige Marie Heinrich fristet auf sich allein gestellt – ihr Mann ist seit drei Jahren im Krieg – ihr Leben auf einem kleinen Hof. Ihr ganzer Stolz sind ihre Ziegen, deren Milch und Käse ihr beim Überleben helfen. Bis die SS die Tiere konfisziert und Marie gezwungen ist, in der nahegelegenen Zeche Schwarzenberg eine Stelle anzunehmen.
Lyon, Frankreich, April 1943: Adrien Rocheaus Schulterwunde vom Krieg ist gerade verheilt, als er von der SS in den Pflichtarbeitsdienst zwangsrekrutiert wird. In Bochum wird er dem Bergwerk Schwarzenberg zugeteilt. Durch Zufall kommt heraus, dass er fließend deutsch spricht – seine Mutter stammt aus dem Elsass – woraufhin er als Übersetzer dem klaustrophobischen Schacht ab und zu entkommen kann.
Marie, die in der Personalabteilung für die Einweisung der neuen Zwangsarbeiter zuständig ist, findet durch Adrien die Möglichkeit, mit den Fremden zu kommunizieren. Dankbar für seine Hilfe steckt sie dem Franzosen hier und da etwas zu. Doch mit Fremdarbeitern zu sozialisieren ist bei Strafe verboten. Während Adrien und seine Kameraden bis zu vierzehn Stunden schuften und bei schlechter Versorgung im Lager immer schwächer werden, sucht Marie nach einer Möglichkeit, den Männern zu helfen. Wenn da nicht ihre spionierende Nachbarin und ihr kontrollierender Chef wären …