『Das Skizzenbuch』のカバーアート

Das Skizzenbuch

Das Skizzenbuch, Band 2

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Das Skizzenbuch

著者: Washington Irving
ナレーター: Friedrich Frieden
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Dieses Hörbuch enthält folgende Abschnitte: Die Wandelbarkeit der Literatur, Begräbnisse auf dem Lande, Die Gasthofsküche, Die Westminster-Abtei, Weihnachten, Die Landkutsche, Weihnachtsheiligabend, Der Weihnachtsfeiertag, Das Weihnachtstagsmittagessen, Klein-Britannien.

Der amerikanische Prosa-Künstler Washington Irving hat mit seinen Erzählungen einen prägenden Einfluss auf die amerikanische Literatur ausgeübt. Das liegt an seiner sehr angenehmen Sprachgestaltung und dem Realitätsbezug des gewählten Gegenstands. Allerdings ummantelt er seine Geschichten ebenso gerne mit einem Grotesk-Phantastischen Gewand, so dass man zum einen nie weiß was als nächstes kommt und zum anderen immer das Gefühl vermittelt bekommt hautnah dabei zu sein, wobei einem die beschriebenen Szenen sofort vor dem geistigen Auge vorüberzuziehen scheinen. Sein berühmtestes Werk ist das „Skizzenbuch“, hier Band 2 von drei.

„Die Wandelbarkeit der Literatur“ stellt unter Beweis, dass es tatsächlich Bücher gibt, die sprechen können. Der Ich-Erzähler macht genau diese buchstäblich zu verstehende Erfahrung in einer Bibliothek und es entfacht sich ein Dialog zwischen Protagonist und Buch über Literatur der Vergangenheit und Gegenwart. Im Anschluss wenden wir uns vom Phantastisch-Humoristischen ins Dokumentarisch-Empirische anhand „Begräbnisse auf dem Lande“, worin Trauerfeiern zum Gedenken der Verstorbenen auf der britischen Insel skizziert werden. „Die Gasthofsküche“ wird zum Schauplatz einer fröhlichen Gesellschaft, an welche sich der Ich-Erzähler anschließt, da er in der dazugehörigen Pension gerade als Gast verweilt. Dabei wird eine Geschichte zum Besten gegeben, die sich im Odenwald abgespielt hat, worin zwei deutsche Adelshäuser durch Verheiratung einer 18jährigen jungfräulichen Schönheit mit einem gestandenen Jüngling ihre Besitztümer und Kapitalmacht zu vereinigen trachteten, doch auf dem Weg zum Schloss des Brautvaters wird der Fast-Ehemann und sein Begleittross von Wald-Banditen überfallen und schwer verletzt – werden die zu ihrem Eheglück verdammten Teenies doch noch zusammenkommen? In den Katakomben der „(Die) Westminster-Abtei“ verfällt der Ich-Erzähler ins Grübeln über die Vergänglichkeit aller Dinge und die praktizierte Respektlosigkeit und Unwissenheit der lebenden Menschen über die Vergangenheit – Beispiel gefällig? Von den acht Ururgroßmüttern und acht Ururgroßvätern, die jeder Mensch hat, kennt praktisch niemand auch nur eine oder einen einzigen; nichts davon, woher sie kamen oder was sie getan haben...

In „Weihnachten“ charakterisiert Irving das winterliche Kulturereignis zum Geburtstag des Gotteskindes bzw. wie es sich verändert hat und was davon übrig geblieben ist. Auf jeden Fall gute Laune und Besinnlichkeit und volle Vorstellungen in Kirchen. „Die Landkutsche“ wird von unserem Ich-Erzähler aufgesucht und genutzt, um ein spontanes Weihnachtsfest irgendwo in ländlicher Gegend Englands zu verbringen – ohne konkrete Erwartungshaltung oder Planung außer mit der Absicht das Flair dörflicher authentischer Weihnachtsfeststimmung kennenzulernen. Überraschenderweise begegnet ihm dabei an einer Station ein alter Bekannter und nun steht einer Weihnachtsparty im historischen englischen Stil nichts mehr im Weg. Der „Weihnachtsheiligabend“

wird im Kreise der Familie dieses alten Bekannten verbracht, wobei nicht nur diverse Verwandte geladen sind, unter welchen sich teils sehr skurrile Charaktere bewegen, sondern auch Angestellte sind Bestandteil eines großartigen Weihnachtsfestes, bei dem es nicht nur reichhaltig zu Essen, sondern ebenfalls einiges an Späßen zu erfahren und Geschichten zu erzählen gibt. Nun steht der „Der Weihnachtsfeiertag“ im Fokus von Irvings Weihnachtsbetrachtungen. Wir erfahren welche Pflanze gottlos ist und welche Art der Ernährung sündhaft. Dabei offenbart sein Gastgeber nostalgische Gefühle bezüglich der Verweichlichung der Engländer im Allgemeinen, da diese bereits kein ordentliches Fleisch mehr zum Frühstück zu sich nähmen. Der Kirchenchor samt Orchester gibt eine äußerst eigenwillige Musik zum Besten, doch der Dorfprediger schießt den Vogel ab. Dieser bezieht sein Wissen ausschließlich aus ein paar wenigen Büchern, die einen vor 200 Jahren vorherrschenden Streit zwischen den Puritanern und gemäßigten Protestanten Englands zum Gegenstand haben und baut darauf seine Weihnachtspredigt auf, die dennoch die gewünschte Wirkung erzielt.

„Das Weihnachtstagsmittagessen“ schließt Irvings empirische Weihnachtsbetrachtungen ab. Anschließend steht ein legendäres bürgerliches Stadtviertel Londons im Mittelpunkt, in welchem Irving selber ein paar Jahre gelebt hat. Snobs und überdurchschnittlich gut situierte Leute gibt es darin nicht, so dass im Prinzip alle einander kennen und mehr oder weniger...

©gemeinfrei (P)2027 LILYLA Hörbuch-Editionen
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