030 Räuberei verhindern: was am Bienenstand wirklich funktioniert
カートのアイテムが多すぎます
カートに追加できませんでした。
ウィッシュリストに追加できませんでした。
ほしい物リストの削除に失敗しました。
ポッドキャストのフォローに失敗しました
ポッドキャストのフォロー解除に失敗しました
-
ナレーター:
-
著者:
In dieser Folge des Honigraum-Podcasts erklärt Markus Habermehl, wie Räuberei am Bienenstand
entsteht, woran du sie am Flugloch erkennst und welche Maßnahmen wirklich helfen. Aus leicht
erhöhtem Flugverkehr kann in kurzer Zeit ein ernstes Problem werden, das schwache Völker
ausräumt und sich über den ganzen Stand ausbreitet.
Wie Räuberei entsteht
Räuberei passiert, wenn Bienen aus einem meist starken Volk in ein schwächeres eindringen und
dessen Vorräte plündern. Besonders in trachtarmen Zeiten steigt der Druck. Typische Auslöser sind
Trachtlücken, schlecht geschützte oder weisellose Völker, und, das betont Markus deutlich, der Imker
selbst: offenes Füttern, herumstehender Honig und langes Arbeiten am offenen Volk.
Woran du Räuberei erkennst
Die Warnzeichen am Flugloch: hektisches Treiben, Kämpfe, tote Bienen, suchende Räuberbienen,
aufgebrochene Wachsdeckel und leergeräumte Zellen. Der Unterschied zu normalen Sammlerinnen:
Die kommen zielstrebig und beladen von der Tracht zurück, während Räuberbienen suchend und
nervös am Stock herumkontrollieren.
Die wichtigste Sofortmaßnahme
Wird ein Volk beräubert, zählt für Markus vor allem eins: das Flugloch deutlich verengen, damit die
Wächterinnen den Eingang wieder verteidigen können. Dazu die Arbeit am Stand sofort einstellen,
nichts Süßes offen stehen lassen und das betroffene Volk in Ruhe lassen.
So beugst du vor
Am besten lässt du Räuberei gar nicht erst entstehen. Markus rät zu engen Fluglöchern in
trachtarmen Zeiten, geschlossenem und spätem Füttern, sauberem Arbeiten ohne offene Süße und
dem gezielten Schutz schwacher Völker. Vorbeugung ist hier deutlich einfacher als das Löschen
eines Brandes, der schon lodert.