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Warum schauen Autisten oft nicht in die Augen?

Warum schauen Autisten oft nicht in die Augen?

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概要

„Schau mir in die Augen, wenn ich mit dir redest.“ Ein Satz, den viele Menschen aus ihrer Kindheit kennen. Für viele gilt Blickkontakt als Zeichen von Aufmerksamkeit, Respekt oder Ehrlichkeit. Doch für viele autistische Menschen fühlt sich Blickkontakt ganz anders an. Manchmal unangenehm. Manchmal stressig. Manchmal einfach unnatürlich. In dieser Folge spreche ich zuerst aus meiner persönlichen Perspektive darüber, wie sich Blickkontakt für mich anfühlt. Warum ich manchmal Menschen ansehen kann und manchmal nicht. Und welche Strategien ich im Alltag nutze, damit Gespräche trotzdem für beide Seiten angenehm bleiben. Im zweiten Teil schauen wir uns den fachlichen Hintergrund an. Was sagt die Forschung über Blickkontakt im Autismus-Spektrum? Welche neurologischen Prozesse spielen eine Rolle? Warum kann direkter Blick in die Augen für manche Autisten Stress auslösen? Und warum ist Blickkontakt eigentlich auch eine gesellschaftliche Erwartung, die wir als Kinder lernen? Eine Folge über Missverständnisse, Neurologie und darüber, warum Zuhören nicht immer über die Augen funktioniert. Quellen und Studien zum Thema: Dalton et al. (2005) Gaze fixation and the neural circuitry of face processing in autism https://doi.org/10.1038/nn1421 Senju & Johnson (2009) The eye contact effect: mechanisms and development https://doi.org/10.1016/j.tics.2009.01.008 Kliemann et al. (2012) Atypical reflexive gaze patterns on emotional faces in autism spectrum disorders https://doi.org/10.1523/JNEUROSCI.4681-11.2012 Trevisan et al. (2017) Autistic traits and physiological responses to eye contact https://doi.org/10.1038/s41598-017-03352-5 Livingston & Happé (2017) Compensation in autism spectrum disorder https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2017.01.007
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