『Böse Philosophen』のカバーアート

Böse Philosophen

Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung

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Böse Philosophen

著者: Philipp Blom
ナレーター: Frank Ferner
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Paris, wenige Jahre vor Ausbruch der Revolution: Im Salon des Barons d'Holbach treffen sich regelmäßig die besten Köpfe Europas. Denis Diderot, David Hume, Laurence Sterne, Jean-Jacques Rousseau und viele andere Denker des 18. Jahrhunderts streiten um eine zeitgemäße Philosophie, die die Religion hinter sich lässt und allein auf die Kraft des Verstandes setzt, aber auch den Leidenschaften angemessenen Platz einräumt. Philipp Blom erzählt ein Kapitel europäischer Geschichte und bringt die radikale Variante der Aufklärung wieder in Erinnerung, die eine Idee von einer wirklich menschlichen Gesellschaft hatte. Ein historisches Meisterstück und philosophisches Plädoyer zugleich.

Prolog

Väter und Söhne

Die Stadt des Lichts

Reisen

Encyclopédie

Chez M. Holbach

Das Wagnis des Denkens

Das entschleierte Christentum

Der Lauf der Dinge

Nur der böse Mensch lebt allein

Le Bon David

Die Philosophie der Natur

Die Scheichs der Rue Royale

Grandval

Der Bär

Die Insel der Liebe

Verbrechen und Strafe

Der undankbarste Hund der Welt

Ruhm und Schicksal

Die Kaiserin und der Bohnenkönig

Sex im Paradies

Fünfzig gemietete Priester

Epilog

©2010/2015 Hanser (P)2026 Hierax Medien
フランス ヨーロッパ
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批評家のレビュー

»Philipp Blom hat mit seinem fesselnden philosophischen Panorama, mit seiner Schilderung der Welt der Intellektuellen in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts ein Tor zu neuer Befassung mit ihnen aufgestoßen. Erst wenn man den Kreis soweit schlägt, wie er es tut, kommen kulturgeschichtliche Zusammenhänge in den Blick, die von den heute üblichen monographischen Darstellungen nicht erfasst werden.« Henning Ritter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.11 »Philipp Blom rehabilitiert die »bösen Philosophen« der Aufklärung. … Ein ebenso gelehrtes wie amüsantes Buch. … Die philosophischen Fragen, um die damals gerungen wurde, breitet Blom mit leichter Hand vor uns aus. Reichlich eingestreute Anekdoten sorgen dafür, dass wir auch in den theorielastigen Passagen nicht die Geduld verlieren.« Jörg von Uthmann, Die Welt, 12.03.11 »Philipp Blom hat die Wege der bürgerlichen Aufklärer Mitte des 18. Jahrhunderts verfolgt und präzise ein intellektuelles Gravitationszentrum der Zeit verortet. … Die »bösen Philosophen« erklären, dass Aufklärung nichts ist, was Intellektuellen ohne Risiko in den Schoß fällt und sich dann in Menschen verkörpert, die auf einem Sockel stehen.« Mario Scalla, Frankfurter Rundschau, 02.04.11 »Wenn es eine Unsterblichkeit gibt, schrieb Diderot in seinem diesbezüglichen Enzyklopädie-Artikel, dann nur im Gedächtnis der Menschen, die sich an das Leben und Werk der Toten erinnern. Dazu hat Philipp Blom auf eine Weise beigetragen, über die sich die radikalen Aufklärer gefreut hätten. Mit seiner emphatischen Erzählung hat er sie aus der Krypta des Vergessens geholt und für uns lebendig werden lassen.« Manfred Geier, Süddeutsche Zeitung, 14.03.11 »Philipp Blom zeichnet ein faszinierendes Porträt des vorrevolutionären Paris. … Leichtfüßig und doch präzise verschränkt er individuelle Lebensläufe mit den drängenden zeitgenössischen Strömungen. … Ein engagiertes Plädoyer, und eine äußerst spannende Lektüre.« Michael Freund, Der Standard, 07.05.11
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