I feel you – ein Psychologie-Podcast (RefLab)

  • Proteinreich essen, dazu ausreichend Gemüse und Obst, wenig Zucker und wenig Fleisch. Wenn ich weniger Kalorien zu mir nehme, als ich verbrauche, nehme ich ab. Wenn ich mehr zu mir nehme, als ich verbrauche, nehme ich zu. Und Fasten tut der Darmgesundheit gut. Soweit die gemeinhin vermutlich bekannten Überzeugungen zum Thema Ernährung. Jeder tut es, mehr oder weniger bewusst. Manche sprechen darüber besonders laut, andere möchten am liebsten nicht dabei gesehen werden. Ernährung ist eines der grossen Themen der Gesellschaft. Dabei breitet sich das Thema zwischen Foodfluencern auf Social Media und der Frage, ob gesunde Ernährung abhängig vom sozialen Status des Konsumenten ist, aus. Die Ernährung eines oder eben vieler Menschen ist ethisch, politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich relevant. Deshalb müssen wir über unser Essverhalten reden. In dieser neuen Staffel von I feel you zum Thema Ernährung. Mit den Gäst*innen Alexandra Krahl, Ralph Kunz, Harald Lemke und Jana Orb.
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  • Nach den Gesprächen mit den Gäst*innen Andreas Loos, Nina Goldman und Johann Hinrich Claussen hört ihr in dieser Folge I feel you zum Thema Einsamkeit die daraus entstandenen Learnings. Was hilft wirklich gegen Einsamkeit und was muss ich wissen, um dieses Gefühl besser zu verstehen?
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  • Wer neugierig auf das Leben ist, kann nicht einsam sein. So könnte zumindest eine Erkenntnis aus dieser Folge I feel you zum Thema Einsamkeit lauten. Einsamkeit begegnet uns häufig erst, wenn wir fremd irgendwo sind. So hat es zumindest mein Gast in dieser Folge erlebt. Wenn es nicht mehr möglich ist auf die gewohnten Strukturen und Beziehungen zurückzugreifen, sind wir auf uns zurückgeworfen. Dass dieses auf uns selbst Zurückgeworfen-Sein aber auch zur menschlichen Existenz dazugehört, davon ist Johann Hinrich Claussen überzeugt. Der Autor und Theologe hat schon Kartenspielrunden in Südamerika initiiert, um weniger einsam zu sein. Oder er geht in Büchereien. Manchmal bedarf es einer Struktur und manchmal muss ich mir diese Struktur selbst schaffen. Wenn ich jedoch interessiert und neugierig bin, engagiere ich mich auch eher für die Gemeinschaft und in meinem Umfeld. Vielleicht müssen wir also nur unsere Neugier etwas aktivieren, dann geht die Einsamkeit von ganz allein.
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  • Für weniger Self-Checkout Kassen und mehr synchrones, gemeinschaftliches Fernsehen. Zurück zum Tatort gucken am Sonntagabend mit Freunden und Familie. Viele Entwicklungen in den gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Kontexten wirken sich auf unsere Einsamkeitsgefühle aus, findet meine Gästin in dieser Folge von I feel you. Nina Goldman, Humangeografin, sagt, die sozialen Begegnungsorte verschwinden und wir müssen sie bewusster aufsuchen, um mit unserer Umwelt in Kontakt zu bleiben. Und viele dieser Begegnungsorte sind zusätzlich noch an Konsum gebunden. Verbundenheit muss selbst organisiert werden. Deshalb ist Einsamkeit eben nicht nur eine persönliche Herausforderung, sondern eine ebensolche für die Gesellschaft. Damit liegt die Verantwortung sowohl bei den Einzelpersonen, als auch bei der Politik und der Zivilgesellschaft sowie den Gemeinden und auf der kommunalen Ebene. Es geht ums persönliche Abendessen und um den öffentlichen Raum.
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  • Je mehr Kontakte ein Mensch hat, desto erfüllender sind diese Beziehungen für das Leben. Eine Logik, die nicht zwingend aufgeht. Denn es ist nicht die Quantität der Beziehungen, die uns vor dem unliebsamen Einsamkeitsgefühl schützt. Manchmal können wir gar nichts gegen die Einsamkeit tun. Dann überrollt sie uns, springt uns von hinten an und legt sich wie ein eine dicke Decke auf unseren Körper, bis wir uns kaum noch rühren können. Mein Gast kennt diese dicke Decke Einsamkeit. Manchmal helfen Freunde, manchmal hilft der Glaube, aber manchmal muss man diese Einsamkeit auch einfach irgendwie aushalten, sagt er. Es ist ein sehr intimes Gespräch geworden, das ich mit Andreas Loos, Theologe bei Fokus Theologie, führen durfte. Es geht um Gott und Freundschaften und das Aushalten und Mensch-Sein in dieser Folge zum Thema Einsamkeit von I feel you.
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  • Über 30% der Bevölkerung in der Schweiz fühlen sich mindestens manchmal einsam. In Deutschland sind es sogar über 50%. Einsamkeit liegt im Trend. Auch wenn es sich um einen Zustand oder vielleicht eher um ein Gefühl handelt, welches nicht wirklich erstrebenswert ist. Wer ist schon gerne allein? Dabei geht es bei der Einsamkeit eben nicht um das schnöde Allein-sein. Das ist für viele nicht per se herausfordernd oder belastend. Die Einsamkeit jedoch kommt allzu oft in Begleitung von Scham. Ihr wohnt eine Unfreiwilligkeit bei, die nicht von sich aus behoben werden kann. In dieser Introfolge zum Thema Einsamkeit, geht es um die Fragen, wie sich Einsamkeit eigentlich anfühlt, in welchen Momenten sie besonders schwer wiegt und was gegen Einsamkeit hilft. Die Gäst*innen in den kommenden Folgen zur Staffel Einsamkeit sind Andreas Loos, Johann Hinrich Claussen und Nina Goldmann.
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  • Bei I feel you wurde reichlich gesprochen über dieses grosse Wort, über diese Eigenschaft, die wir doch alle gerne en Masse hätten. Was bleibt, sind ein paar Gedanken und Erkenntnisse aus den Gesprächen mit den vier Expert*innen auf dem Gebiet der Widerstandskraft. Die zehn Learnings sind in dieser Folge kurz und knackig zusammengefasst. Für alle, die noch nicht in die Gespräche reingehört haben, dies könnt ihr hier nachholen.
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  • Die Welt wird immer komplexer und wir alle sammeln Coping Strategien wie Pokémon Karten. Aber kontrollieren können wir trotzdem nicht was passiert, so sehr wir es uns auch wünschen oder einreden. Zum Glück gibt es kleine Bereiche, in denen wir bewusst und aktiv Handeln können, oder vielleicht sogar müssen. Dafür brauchen wir unsere Ressourcen und müssen wissen, wie wir diese aktivieren können. Meine Gästin ist darin ziemlich gut und teilt ihre Kompetenzen bereitwillig mit uns. Sie ist der Überzeugung, wenn die Menschen im Einklang von Verstand, Körper und Geist sind, übernehmen sie auch gerne Verantwortung für ihr Leben und die Gesellschaft. Ich denke sie hat da einen validen Punkt. Ausserdem geht es um Sinnhaftigkeit. Ganz schön grosses Wort, aber wir versuchen uns dem pragmatisch zu nähern, und Humor darf auch niemals fehlen. Meine Gästin Caroline Theiss ist Trainerin, ressourcenorientierte Beraterin nach ZRM© und arbeitet am liebsten system- und lösungsorientiert in der Organisationsberatung und im Team Empowerment.
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